Mädchengruppe ForTeens

Geschlecht: weiblich
Aufnahmealter: 14 - 18 Jahre
Plätze: 9
Gesetzl. Grundlage: §§ 34, 41 SGB VIII
Zielgruppe
Die Regelwohngruppe ist geeignet für jugendliche Mädchen
- die Unterstützung zur Strukturierung des Alltags benötigen
- die einen besonderen schulischen Förderbedarf haben (Lerndefizite, Schulmüdigkeit…)
- die aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen eine besondere Förderung zur Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins benötigen
- die aufgrund ihrer bisherigen Lebenssituation Erfahrungen nachholen wollen/müssen
- die zur Stabilisierung einen professionellen Rahmen mit klaren Strukturen, Zuverlässigkeit und Sicherheit im Umgang benötigen
- die die Bereitschaft mitbringen, dieses pädagogische Setting nutzen zu wollen
Pädagogische Handlungsansätze
Sozialpädagogische Lebensgemeinschaft mit individuell abgestimmten Lebenswegplanungen/Förderkonzepten und dem Schwerpunkt Mädchen- und Verselbstständigungsarbeit
- Gruppenleben als Lern- und Übungsfeld zum Erwerb sozialer und emotionaler Kompetenzen
- Parteiliche Mädchenarbeit
- Akzeptanz unterschiedlicher Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Lebenswegplanungen
- Ermittlung des individuellen Förderbedarfs und Erstellung eines Förderplanes/Lebenswegplanes
- Strukturierter Tagesablauf mit geregelter Beschäftigung
- Projektarbeit
- Partizipation und Rückgabe von Verantwortung für die eigene Lebensgestaltung an die Mädchen
- Offenheit, Flexibilität, Konfrontation und Integration im Umgang mit den Mädchen
- Unterstützung der innerfamiliären Kommunikation und der Elternkompetenz
Ziele
- Abbau von Spannungen und Beruhigung des Alltags
- Persönlichkeitsförderung/-stärkung, Finden der eigenen Rolle/Identität
- Förderung der Sozialkompetenz
- Schulische und berufliche Klärung sowie Förderung
- Adäquate Freizeitgestaltung
- Klärung im familiären Beziehungssystem
- Rückführung in das Herkunftssystem oder Förderung zum Übergang in die Verselbständigung
- Bei der Perspektivplanung ist eine kurzzeitige Entlastung des Herkunftssystems genauso denkbar wie ein längerfristiger Verbleib in der Wohngruppe mit dem Ziel der Rückführung oder der Verselbständigung



