Außenwohngruppe Pegasus

Mädchen hält beschmirte Hände hoch und lacht

Geschlecht: koedukativ
Aufnahmealter: 7 - 12 Jahre
Plätze: 8
Gesetzl. Grundlagen:  §§ 34, 35a SGB VIII

Hier können Sie den Flyer Pegasus downloaden

Zielgruppe

Die AWG Pegasus ist geeignet für Kinder,

  • die aufgrund ihrer Verhaltens- und Lernauffälligkeiten ambulant oder teilstationär nicht oder nicht mehr ausreichend versorgt sind und daher eine stationäre heilpädagogische Intensivmaßnahme und eine besondere Förderung brauchen.
  • die in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung Auffälligkeiten, Defizite und/oder Wahrnehmungsstörungen zeigen.
  • die Störungen des Sozialverhaltens sowie eine kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotion zeigen.
  • die aufgrund hyperkinetischer Störungen (ADS/ADHS) einer heilpädagogischen Förderung und einer besonderen Strukturierung im Alltag bedürfen.

Pädagogische Handlungsansätze

Heilpädagogische Intensivgruppe mit individuell abgestimmter heilpädagogischer Förderung (in Form von Einzelförderung/Gruppenförderung) und erlebnisorientierter Arbeit.

  • Gruppenleben als Lern- und Übungsfeld zum Erwerb sozialer und emotionaler Kompetenzen
  • individuelle und ressourcenorientierte heilpädagogische Förderung über einen Förderplan
  • individuell auf das jeweilige Kind zugeschnittener Erziehungsplan
  • Soziale Netzwerkarbeit unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes
  • Eröffnung neuer Erfahrungsräume und Handlungsstrategien über erlebnisorientiertes Arbeiten (AGs/Erlebniswochenenden/Fahrten)
  • Förderung von körperlichen, emotionalen, geistigen und sozialen Lernerfahrungen über tiergestützte Begleitung
  • Förderung der innerfamiliären Kommunikation und Unterstützung der Eltern bei der Ausübung ihrer elterlichen Aufgaben

Ziele

  • Entwicklung und Erarbeiten von wirksamen pädagogischen Handlungsstrategien aufgrund einer pädagogischen Diagnostik (Kind-Umfeld-Analyse) und eines Ressourcenchecks.
  • Erarbeiten der individuellen Ressourcen des Kindes, der Familie und des vorhandenen sozialen Netzwerkes.
  • Fördern und Reaktivierung der vorhandenen und das Aktivieren neuer Ressourcen des Kindes und seines Umfeldes.
  • Individuelle und auf die Verhaltensproblematik abgestimmte pädagogische und heilpädagogische Förderung.
  • Erarbeitung von neuen Handlungsmöglichkeiten/Strategien durch eigenes „Erleben“.
  • Prozesshafte  Abklärung der weiteren Perspektive des Kindes, in Bezug auf Rückführung in die Ursprungsfamilie oder, falls angezeigt, den Wechsel in eine andere Hilfe-/Betreuungsform.

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Leistungsbeschreibung

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